Blickwinkel eines Dating & Flirtcoaches

Bei meiner Arbeit als Coach, Trainer und Mentor in Sachen Verführung und Persönlichkeitsentwicklung habe ich in der letzten Zeit wieder verstärkt festgestellt, dass es immer wieder die gleichen Punkte sind, die viele von ihren Zielen fernhalten. Sie sind mit die Hauptverantwortlichen, warum die meisten Männer wenig oder gar keinen Erfolg mit Frauen haben. Besser ausgedrückt, mit Menschen. Im vorangegangenen Satz liegt schon der Hase im Pfeffer begraben. Genau das ist auch schon der erste Blocker, der viele von uns klein hält. Manche Männer können oder wollen nicht begreifen, dass der Erfolg mit Frauen im Wesentlichen mit dem Erfolg des Menschlichseins zu tun hat. Was ich genau damit meine, sage ich Dir gleich.

So läuft es häufig …

Viele Männer lesen tonnenweise Themenliteratur, machen es äußerst kompliziert und bauen sich ein Gedankenmodell aus unzähligen Regeln und Gesetzen auf, so dass ich mich frage, wie diese Person überhaupt noch zum Atmen – vom Geradeaus-Laufen gar nicht erst zu sprechen – in der Lage ist.

Ich übertreibe? Natürlich! Aber die fehlende Lockerheit und Unverfänglichkeit, wie auf andere Menschen zugegangen wird, führt dazu, dass eine Formel, wie man eine Rakete zum Mond fliegen lassen kann, im Vergleich mit unseren Verführungsmethoden wie Malen nach Zahlen aussieht. Und noch schlimmer: Ein normales Gespräch mit einer Person wird zur Tortur. Mit einer Frau zur Höllenqual. Und sei es einzig, nach dem Weg zu fragen.

Selbst diese simple Aufgabe erscheint vielen wie eine unüberwindbare Hürde. Hier setze ich mit meinen Live-Trainings immer wieder an, um eine solide Basis zu schaffen, locker mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Gleich zu Beginn möchte ich Dir sagen, dass das oberste Ziel sein muss, normal zu werden. Normal im Sinne von menschlich.

Denn es ist ganz normal, auf andere Menschen zuzugehen und mit ihnen zu kommunizieren. Genau mit dieser Einstellung muss es dann auch gemacht werden. Ich rede hier nicht von einer Sei-Du-selbst-Mentalität, die letztendlich niemanden wirklich weiterbringt, weil sie Dir auch nicht sagt, was Du richtig machen musst. Einer Person „sei Du selbst“ zu sagen, ohne ihr die richtigen Schritte in die richtige Richtung zu zeigen, ist wie einem Bodybuilder zu erklären, wie er Muskeln aufbauen kann, ohne tagein, tagaus in der Muckibude seines Vertrauens sehr hart zu trainieren. Es ist schlichtweg unmöglich!

Wie man sich entwickeln sollte und welche Stufen in welcher Reihenfolge man gehen sollte, erzähle ich Dir gleich.

Ein weiteres Problem ist die fehlende Flexibilität durch das statische Konstrukt unserer Gesellschaft, in der wir leben. Von klein auf bekommen wir gesagt, was wir tun müssen und wie wir es tun müssen. Alles wird uns vorgegeben. Es fängt als Kleinkind bei den Eltern an, weiter im Kindergarten, in der Schule und dann in der Lehre über die Uni bis zu unserem Arbeitgeber. Immer bekommen wir gesagt, was zu tun ist und wie es zu tun ist. So geraten wir in eine Tretmühle, in der es nur sehr schwer möglich ist, im Kopf flexibel zu sein. Es bleibt somit nur ein kleiner Raum, um seine Gedankenflexibilität zu entwickeln. Vieles wird zum Dogma gemacht und häufig gibt es nur Entscheidungen zwischen Schwarz und Weiß. Die Nuancen des Handelns dazwischen bleiben verborgen.

Zwischen diesen beiden Punkten existiert eine Farbenvielfalt, die durch dieses Rahmendenken völlig übersehen wird. Die Entscheidung, was in diesem Moment das Richtige ist, wird auf ein Minimum eingeschränkt.

Ein Beispiel:

Ein Workshop-Teilnehmer befand sich vor kurzem in der Situation, dass er beim ersten Approach einfach an der Frau abgeperlt ist wie Wasser auf einem Lotusblatt. Ich schickte ihn noch mal hin und alle anwesenden Frauen am Tisch lachten ihn aus. Emotional zermürbt kam er zu mir zurück an unseren Tisch und schaute mich mit einem Blick an, der selbst mein unbarmherziges Trainerherz weich werden ließ, so dass ich ihm beinahe den Schutz unserer Gruppe zugesagt hätte. Doch ich schickte ihn noch ein drittes Mal zu der Frau, um sie noch ein letztes Mal anzusprechen. Du kannst mir eines glauben: Vom Kraftaufwand wäre es bestimmt leichter gewesen, Don Juan davon zu überzeugen, für den Rest seines Lebens ins Kloster zu gehen.

Ich rüstete ihn mit ein paar gezielten Satzbausteinen aus und machte ihm klar, er brauche die absolute Intention, die Frau wirklich zu wollen. In dieser Gleichung war für sein Ego kein Platz mehr. Ich machte ihm eine Art zu handeln klar abseits der Wege und Regeln der „Verführungswissenschaft“, was sie nicht ist. Er kam mit einem Lächeln auf seinem Gesicht zurück. Sie hatte ihm ihre Nummer gegeben!

Was können wir daraus lernen?

Mal ganz davon abgesehen, dass kalibrierte Hartnäckigkeit Dich weit bringen kann! Es ist nicht immer gut, sich an feste Regeln, die irgendjemand aufgestellt hat, zu halten und diese zum Dogma zu erheben. Hätte er auf so manche Methoden gehört, hätte er diese bezaubernde Frau nie kennenlernen können. Ich möchte nochmals betonen, dass wir Regeln und Leitlinien gerade am Anfang eines Weges brauchen, um zu lernen, wie etwas funktioniert – aber genau diese Sachen bringen einen auch zu Fall. Ich gehe gleich weiter darauf ein. Es gibt Grundlagen, die man selbstverständlich im Umgang mit Frauen berücksichtigen muss, jedoch ist es ab und zu sehr ratsam, genau diese Regeln im richtigen Moment einfach fallenzulassen.

Dieser Moment ist genau dann, wenn es spürbar nicht mehr weitergeht. Und Du buchstäblich mit deinem Latein am Ende bist. Hier gibt es dann keine Regeln mehr. Hier gibt es nur eines:

Ausprobieren und auf volles Risiko gehen!

Vielleicht kann Dich der folgende Gedanke inspirieren: Stell Dir vor, Du wärst wie ein großer Seefahrer, der zu Zeiten auf den Meeren der Welt unterwegs war, in denen Du für ein satellitengestütztes Navigationsgerät sicher zu Asche transformiert worden wärst. Er hatte keine Ahnung, ob da draußen etwas war oder ob die Erde eine Scheibe ist und es irgendwann hinunter in die Tiefe geht. Er hatte nur den ultimativen Wunsch, etwas Neues zu entdecken. Neue Erfahrungen zu machen. Gleich, was ihm dabei passierte oder was es aus ihm machte. Er war bereit, das Risiko zu tragen, um sich somit unglaublich weiterzuentwickeln. Du brauchst kein Weltenentdecker zu werden, um dieses Mindset zu erlangen. Ich möchte Dich nur ein wenig motivieren, Dich etwas mehr zu trauen als sonst. Dafür brauchst Du nicht unbedingt die neue DVD von XY-Guru oder mein neues Buch das bald rausko … Ähm ja, das lassen wir jetzt lieber.

Was ich damit auch betonen will ist: Erfolg mit Frauen ist keine Frage des Sicherheitsmanagements. Wer im Umgang mit Frauen auf Nummer sicher gehen will, wird keine großen Erfolge verzeichnen können. Wer bei Frauen auf Sicherheit spielt, verliert in den häufigsten Fällen. Es fängt schon beim Approach an. Wer das Risiko nicht eingehen will, voll abzublitzen, wird niemals einen Erfolg verzeichnen können. Ich habe früh gelernt, auf den Deckel gibt es so oder so. Also, hol Dir deine Schläge schnell ab, dann tut es nicht lange weh. Als Kinder konnten wir es erleben: Wie zieht eine Mutter ihrem Kind das Pflaster ab?

Schnell oder langsam? Ok! Ich glaube, das hast Du nun verstanden …

Der Gewinn aus risikofreudigen Aktionen überwiegt eindeutig. Alleine das Selbstbewusstsein, dass Du mit einem solchen Verhalten kommunizierst, ist die Sache mehr als wert. Probier also etwas aus! Geh immer wieder neue Wege. Sei bereit, alles zu verlieren. Schreib verrückte Texte. Triff Aussagen, die Du normal nicht machen würdest. Löse Dich aus eingefahrenen Mustern. Steh zu Dir und zu Deinen Bedürfnissen als Mann.Trau Dich was. Sei frech und steh zu Deinen Aussagen. Lass ab und zu Dein Ego einfach mal fallen.

Gut! Da steht in einer XY-Methode, der Alpha läuft keiner Frau hinterher. Wie auch immer! Aber was machst Du, wenn sie Dir beim ersten Anlauf die kalte Schulter zeigt, Du aber das Mädchen unbedingt verführen möchtest? Next? Nein! Hast du alles gegeben? Bist Du wirklich an Deine Grenze gegangen und hast alle Liebe in Deinen Approach investiert? Oder hält Dich in diesem Moment nur wieder eine weitere Regel zurück, die Du beim letzten Durchstöbern der unzähligen Foren wieder aufgetan hast?! Was es bringen kann, die Regeln zu brechen und seine Muster zu verlassen, habe ich oben schon hinreichend anhand meiner kleinen Workshop-Anekdote geschildert. Ich breche immer wieder alle Regeln, und meine Schüler sehen mich dann mit großen Augen an. Sie fragen mich dann, wie das klappen kann, obwohl das so nicht da steht.

Am Anfang sprach ich vom Menschlichsein, was meinte ich genau damit? Ich bin einfach normal, habe Spaß im Umgang mit Menschen und strahle das dann natürlich auch aus. Der „Wir müssen alles furchtbar ernst nehmen“-Frame bringt da keinen weiter. Sicher ist es wichtig, zum richtigen Zeitpunkt den Hebel umzulegen und klar zu kommunizieren, was man als Mann will, jedoch sollte die Grundlage immer der Spaß an der Sache sein. Wie Du vermeidest, Dich in den Augen der Frau zu einem Clown zu machen, und dabei trotzdem eine Menge Spaß mit dem Girl haben kannst, berichte ich in meinem Post „Hard to get“ richtig spielen.

Es gibt da eine Sängerin, die hat mal einen grandiosen Song veröffentlicht: Da singt die irgendwas von

„Girls just wanna have fuuun“ …

Natürlich ist es einfach, Sprüche und Routinen auswendig zu lernen, und bis zu einem gewissen Level kann es einen weit bringen, aber der wirklich große Durchbruch bleibt aus. Worum es geht, ist einfach! Es geht um VIBE … Die Frau zu fühlen, zu erfassen und zu sein. Denn genau dann wird man eins mit der Situation, genau jetzt siehst Du, was Du machen musst. Genau hier fühlst Du, was Du sagen kannst, wie Du deinen Körper bewegen solltest. Routinen kommen nicht mehr aus dem Gehirnbereich und werden nur erinnert, sie werden in Echtzeit konstruiert und wie ein Maßanzug in Bruchteilen von Sekunden angemessen und kalibriert eingesetzt. Ich verwende in meinen Coachings immer gerne das Beispiel vom Lernen des Fahrradfahrens.

Kannst Du Dich daran erinnern, wie es bei Dir war? Du hast Dich gewagt, die erste Runde mit deinem neuen Fahrrad zu drehen. Mit etwas Ehrfurcht schwingst Du Dich auf Dein neues Rad. Du bemerkst die schützende Hand Deines Vaters, der Dich mit seinem festen Griff sicher in Balance hält, noch! Los geht die Fahrt und auch schon direkt in die nächste Hecke. Ok … das war die erste Ebene des Lernens. Jetzt kommen die Stützräder dran und DU startest einen neuen Versuch. Auf geht’s! Es geht … Du fährst!!

Mit der neu gewonnenen Sicherheit der Zusatzräder erfährst Du die ersten Erfolge. Nachdem Du ausgiebig alle Facetten des neuen Levels ausgetestet hast, bemerkst Du den Drang nach mehr Geschwindigkeit, mehr Dynamik, mehr Eleganz. Du gibst Vollgas und ab geht’s geradeaus. Es geht, es geht … Du rast auf die Kurve zu und legst Dich voll rein! Genau in diesem Moment haut es Dich auch schon um. Und direkt wieder in die Hecke.

Warum? Genau! Du bemerkst, dass die Stützräder, die Dich zuvor überhaupt erst dazu gebracht haben, fahren zu können, genau die bringen Dich jetzt in diesem Moment zum Stürzen. Paradox, aber es ist so. Das, was Dich erfolgreich gemacht hat, behindert Dich mit der gleichen Kraft am Weiterkommen. Die logische Konsequenz ist demnach folgende:

Du baust die zuvor noch Sicherheit gebenden Stützräder ab und vertraust einfach auf das Können, was DU mittlerweile in Dir trägst. Du hast es jetzt gelernt. Natürlich noch etwas ungewohnt … aber schon nach einer kurzen Weile fährst Du mit einer Sicherheit, als ob sie immer noch da wären. Es ist nur in Deinem Kopf. Du entscheidest Dich dafür. Auf geht’s! Erneut, ganz ohne Stütze. Rasend schnell fährst Du auf die Kurve zu und legst dich voll rein. Es fließt, es ist eine noch nie dagewesene Eleganz, mit der Du durch die Kurve gleitest. Ganz ohne Stützräder. Es fließt und das alles ohne Kraftaufwand. Das ist es, was ich Vibing nenne. In meiner Real-Vibing-Methode bringe ich meinen Schülern bei, wie sie genau diesen Flow in ihrem Game etablieren können. Wir erinnern uns also an die Stufen der Entwicklung:

1. Ebene: Kein Game

2. Ebene: Game bekommen mithilfe von Routinen und vorgefertigten Material

3. Ebene: Game auf den nächsten Level bringen ohne Routinen und Material

4. Ebene: Game auf den höchsten Level bringen durch Symbiose von Routinen und Natürlichkeit

5. Ebene: Real Vibing Game

Das höchste Level ist also aus meiner Sicht die Vereinigung aus spannenden Routinen und einem natürlich anziehendem Verhalten, also eine Methode, die sich aller brillanten Verführungskonzepte bedient wie z. B. dem Coldreading, über das ich bereits in meinem früheren berichtete, oder der Real-Vibing-Module, die auf dem Phasenmodell der emotionalen Zustände aufbauen.

Einfach! Zuallererst ein normaler, cooler Typ werden … und dann der Aufbau durch ein Game-Modell, was Du dann wieder ablegen solltest, um den Gipfel der Meisterverführung zu erklimmen. Hier scheint alles einfach und ganz ohne Kraftaufwand zu gehen. Frauen geben dir hier ihre Nummer, ohne dass Du noch irgendwelche großartigen Worte verlierst.

Die Frauen überhäufen Dich mit Ansprecheinladungen und Du erhältst Interesse an jeder Ecke. Im Club bist Du immer der Mittelpunkt. Du hast es nicht mehr nötig, jemanden zu beeindrucken. Du BIST zu beeindrucken. Das ist es, was ich Real Vibing nenne. Auf meinen Coachings sehe ich einen weiteren Faktor, der die Jungs von ihrem Erfolg abhält, nämlich, dass sie sich nicht normal verhalten können und sich total verstellen, wenn sie mit anderen Menschen zusammenkommen. Sie setzen eine Maske auf und verstecken ihre wahre Identität. Jeder, der ein bisschen Menschenkenntnis hat, erkennt, dass es sich hier um einen Fake handelt. Aber wer verbringt schon gerne Zeit mit einem Fake? Wer hat schon Lust auf einen Typen, der sich nicht normal, verstellt oder nervig verhält?
Was soll da erst die Frau sagen, die es zu verführen gilt?

Du siehst schon, wo die Reise hingeht. Bevor Du also anfängst, ein PUA zu werden, solltest Du Dich, wie ich schon sagte, damit auseinandersetzen ein normaler Typ zu werden, mit dem man gerne Zeit verbringt. Nachdem Du das geschafft hast, kannst Du Dich daran machen, durch „Game“ und Einsatz von Routinen etc., wie ich es oben beschrieben habe, Deine Persönlichkeit auf das nächste Level zu pushen.

Nicht das Game oder die Routinen bringen Dir die Frauen, die Du begehrst, sondern Du selbst. Stell Dir kurz einen Boxer vor, der sich einen immer besseren Handschuh bastelt und immer ausgefeiltere Methoden entwickelt, um diesen Handschuh noch effektiver zu machen. Wird er dadurch ein besserer Boxer? Genau! Er muss sich als Boxer, als Mensch entwickeln und sein Herz groß werden lassen. Jetzt bekommst Du Zugang zu den schönsten, aufregendsten und außergewöhnlichsten Menschen, die Du jemals erleben durftest. Du bist einer von ihnen. Erfolg mit Frauen ist jetzt ganz normal.

Es ist ein Teil Deiner Persönlichkeit und nicht abhängig von Deinem Hightech-Boxhandschuh. Noch ein Beispiel, was sich kürzlich ereignete:

Ich stehe mit einem meiner Wings auf einer belebten Einkaufsstraße und sehe eine sehr attraktive Frau. Kurze Zeit später ist auch schon der erste Puler am Werk. Fünf Minuten später der nächste! Unfassbar. Sie schaute ihn mit einem Blick an, wie wenn er ihr gerade offenbarte, wie sehr er es mag, kleine knuffige Hunde zum Frühstück zu verputzen. Nachdem mir dieses Trauerspiel zu viel wurde, musste ich mich natürlich in die Reihe der Versuche begeben und diese wunderbare Geschöpf ansprechen. Nach ca. 5 Minuten verabschiedete ich mich von ihr und nächste Woche haben wir ein Date. Was habe ich anders gemacht? Was unterscheidet mich von meinen Vorgängern? Warum habe ich diese Frau von mir begeistern können und warum ist das diesen eigentlich gut aussehenden und auch coolen Typen nicht gelungen?
Der Schlüssel liegt hier in der Normalität der Sache. Ich verstelle mich nicht. Ich mache ihr keinen vor. Ich habe keine Angst, meine Gefühle zu zeigen. Ich versuche sie nicht zu beeindrucken. Ich liebe es zu lieben. Ich spiele und ich nutze meine gottgegebene Gabe, die mir in die Wiege gelegt worden ist. Ich kann lächeln.

Männlichkeit hat auch immer etwas damit zu tun, seine Bedürfnisse nicht zu verstecken und sehr viel mit Authentizität, im Sinne von echt sein und in seinem Wesenskern ruhen. Lass dich nicht von Frauen dazu ermutigen, dich zu verstellen, um ihnen zu gefallen. Das ist eine Botschaft, die ich immer wieder predige. Das ist ein weiteres Konzept meines Weges! Echte Unabhängigkeit von Ergebnissen. Du hast es nicht nötig, wem auch immer zu beweisen, wie genial Du bist. Du BIST genial.

Deshalb brauchst Du es nicht zu spielen. Im Umkehrschluss basiert das eben auch wieder auf Selbstvertrauen. Stehe dazu, wer du bist und spiel nicht vor, wer du nicht bist. Sei authentisch und Du selbst. Stehe dazu, dass Du noch viel zu lernen hast, und akzeptiere deine Schwäche. Die erst mit der Akzeptanz in eine Stärke gewandelt werden kann. Was vorher eine Schwäche war, ist aus diesem Blickwinkel eine Stärke geworden.

Ein weiteres Beispiel und zugleich ein kleines Secret von mir:

Ich habe seit kurzer Zeit eine Brille. Früher hatte ich echt Stress mit dem Gedanken, eine zu brauchen, und habe mich jahrelang davor gedrückt. Was ist passiert? Die Brille macht mich heute cooler als jemals zuvor. Und das ist kein Frame! Das ist so!! Ich stehe dazu, ich bin authentisch mit meiner Schwäche, die genau dadurch zur Stärke wird.

Oder wie in der Rolle der Tänzerin in „Flashdance“. Sie hat einen wichtigen Termin zum Vortanzen. Sie fängt an zu tanzen, dreht gerade so richtig auf … und stürzt. Steht wieder auf und dann geht es erst richtig los! Sie macht einen großen Fehler und akzeptiert diese Schwäche. Sie wandelt Schwäche zu Ihrer Stärke, weil sie sie akzeptiert. Dadurch wird sie authentisch und ruht wieder in ihrer Mitte. Sie möchte nicht die beste Performance für andere auf die Bühne bringen. Sie will jetzt so gut tanzen wie noch nie, nur für sich selbst. Ich erinnere: Sie macht eine große Karriere! Für jeden, der den Film noch nicht gesehen hat: Das ist meine Top-Empfehlung.

Hier kannst Du Dir eine Menge rausziehen.Noch mal, ich rede hier nicht von einem Sei-Du-selbst-Dogma. Ich rede ganz klar von Schwächen eingestehen und somit erst den Weg frei machen, um sich weiterentwickeln zu können und dadurch dann zu seiner echten Identität zu finden. Hast Du schon einmal eine Situation erlebt, dass sie mag, wer Du bist, oder hattest Du das Gefühl, Dich verstellen zu müssen, damit sie Dich mag? Die Unbekümmertheit, die Du als Kind hattest, Sachen zu machen, die Dir einfach in den Sinn kamen, ohne eine Gedanken zu verschwenden, was andere darüber denken. So solltest Du wieder etwas mehr werden. Jeder, der sich von mir hat trainieren lassen, weiß, dass ich es für eines der wichtigsten Erfolgskriterien halte, Pick-up als Fun nicht im Sinne von Clown sein, sondern als Spiel im wahrsten Sinne des Wortes zu verstehen. Die Leichtigkeit und die Lebensfreude, die Begeisterung zu leben – jeder, der mich etwas besser kennt, weiß, dass ich mich für auch noch so kleine Sachen immer wieder begeistere. Die Liebe an den auch kleinen Dingen im Leben liegt hier bei mir im Fokus. Wenn Du ein Streichholz anzündest und Dich daran erfreuen kannst, hast Du es geschafft.

Es gibt da draußen eine Menge negative Miesmacher. Halte Dich von diesen fern. Sie versuchen Dir Deine Lebensfreude zu entziehen und nehmen Dir Deinen Spaß am Leben und am Frauen-Kennenlernen. Sie lähmen Dich und verschwenden Deine Zeit mit belanglosem Gefasel. Ironischerweise findet man von dieser Spezies in der zumindest mit auffällig deutschen Community eine größere Anhäufung. Ganz nebenbei, auch Männer dürfen Spaß haben. Negative Typen sind also in unserem Umfeld eine weitere Entwicklungsblockade. Ein weltbekannter Trainerkollege, nennen wir ihn Anthony Robbins, hat es mal mit einer Aussage auf den Punkt gebracht. Er sagte:

„What happens if your best friend even by accident puts a little bit of poison in your coffee? Yeah right, you will be dead!!! So lesson n° 1: „Watch your coffee“

Wenn sie jammern, dann fordere sie auf, etwas zu verändern oder das Spielfeld zu räumen. Machen sie mit ihrem negativen Gewäsch weiter, verbanne sie aus deinem Umfeld. Das möchtest Du nicht tun? Mmmh, möglicherweise bist DU einer von ihnen … Reflektiere Dich selbst. Das, was Du denkst, als auch das, was Du anderen und Dir selbst erzählst. Denk immer an die Macht des gesprochenen Wortes. Das, was Du sagst, wird früher oder später in Deinem Leben Realität. Ein Workshop-Teilnehmer sagte neulich zu mir: Ich brauche immer 4-6 Sets, bis sich die Frau mit mir wohlfühlen kann, erst dann bin ich warm. Ich stellte ihm folgende Frage: Was machst Du eigentlich, wenn das Schicksal es so will, dass sich in Zukunft alle Frauen, die Du wirklich willst, unter den ersten 3 Sets befinden?

Er schaute mich an und ich sah in seinen Augen, hinten in der Kammer, ein kleines Lämpchen angehen. Dann fragte ich ihn, wie oft seine Wings und er selbst sich diesen hirnverbrannten Mist erzählen.

„Watch your Coffee …“

Nächster Punkt:

Es geht um falsch verstandenes und total überzogenes „Alpha“-Verhalten. Ich möchte hier eine provokative Aussage machen: Wundervolle Frauen mögen keine Alpha im Sinne des meist so verstandenen Alphaverhaltens in der PU Community. Ich erlebe es immer wieder, wie Alphaverhalten mit unsozialem Verhalten verwechselt wird. Wer andere Menschen rücksichtslos behandelt, um seinen eigenen Wert zu unterstreichen, hat einfach nicht verstanden, was es bedeutet, einen hohen Wert zu besitzen. Alphaness hat nicht immer, sondern eher weniger mit rücksichtslosem Verhalten und Kraftdarbietungen zu tun. Ein Mann sollte, wenn es darauf ankommt, seine Burg verteidigen können, aber nicht andere daran hindern, ihre eigene Burg zu bauen. Ich bringe die Faktoren nochmals auf den Punkt:
Sei ein Mensch, mit dem man gerne Zeit verbringt. Gib den Frauen ganz unabhängig davon, ob Du etwas zurückbekommst, eine gute Zeit und gute Gefühle.

Gib Werte ohne Anspruch auf einen Gegenwert. Nimm Dir das, was Du willst, aber sei kein Gollum! Eine „Mein Schatz“-Mentalität wie diese Kreatur zu pflegen ist nicht der Weg. Gollum endet furchtbar, weil er krankhaft ist und immerzu besitzen will.

Sei flexibel und gehe immer wieder neue Wege. Löse Dich aus Deinen antrainierten PU-Dogmen.
Werde eine authentische Persönlichkeit! Hör auf, Dich für anderezu verbiegen. Sei, wer Du sein willst, und stehe dazu.
Achte auf Dein Umfeld und mit welchen Menschen Du Zeit verbringst. Hör zunächst nur auf die Menschen, die dort sind, wo Du hinmöchtest. Sind die Ziele die Du verfolgst DEINE Ziele?

Werde ein unverbesserlicher Optimist und genieße das Leben. Teile diesen Spaß mit den Girls.
Ich denke, dass diese Handlungsanleitung Dir bestimmt den Weg zu Deinem Ziel, welches auch immer Du verfolgst, etwas erleichtern kann. Was soll ich noch weiter sagen? Ich freue mich, von Deiner Entwicklung auf dem Weg zum Frauenheld zu erfahren. So …

„Watch your coffee“

 

Dein Loyaler Dating Coach

MathewM

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